Ausleitungsverfahren in der Praxis

Ausleitungsverfahren in der chinesischen Medizin

In der chinesischen Medizin werden sogenannte Ausleitungsverfahren genutzt um den Körper bei Erkrankungen zu entlasten. Zu diesen Verfahren werden beispielsweise die Methode Gua Sha und das Schröpfen gezählt. Gua Sha als Begriff verfügt über zwei Bedeutungen: Gua bedeutet Reiben, Pressen und Streichen. Sha bezieht sich auf die Hautreaktion, welche bei einer Anwendung auf der Haut entsteht. Beim Schröpfen wird mit Schöpfgläsern durch Unterdruck die Durchblutung bestimmter Hautareale gefördert. Dies kann auch eine tiefergehende ausgleichende Wirkung auf den Körper haben.

Verspannungen in der Muskulatur lösen

Die gesundheitlichen Vorteile von Gua Sha sind zahlreich. Es löst Spasmen sowie Schmerzen und normalisiert die Durchblutung in den Muskeln, dem Gewebe und in den Organen, die direkt unter der behandelten Region liegen.

Das Schröpfen hat hier einen ähnlichen Effekt auf den Körper. Dieser ist allerdings gezielter, da das Schöpfen punktuell angewendet werden kann. Schröpfen eignet sich allerdings auch sehr gut bei tiefen Verspannungen in großen Arealen am Körper. Es geht dabei mehr in die Tiefe als Gua Sha und eignet sich daher chronischen Verspannungen.

Die Anwendung von Gua Sha und Schröpfen

Wenn Gua (Pressen und Streichen) mit gleichmäßig wiederholten Strichen auf der Haut angewendet wird, erscheint Sha in Form von kleinen roten Punkten auf der Haut. Es kann sich auch ähnlich wie ein blauer Fleck zeigen. Innerhalb von Minuten verblassen die kleinen roten Punkte zu einer rötlichen Mischfarbe. Für die Ausführung dieser Behandlulngsmethode werden spezielle Instrumente verwendet. Die Hautreaktion verschwindet in der Regel innerhalb von zwei bis drei Tagen nach der Behandlung. Die Farbe der Haut und die Geschwindigkeit des Verblassens können wichtige Informationen über den Zustand des Oragnismus geben.

Heilpraktiker wendet Gua Sha Verfahren bei Patienten an

Beim sogenannten trockenen Schröpfen wird über speziellen Punkten am Körper mithilfe eines Schröpfglases ein Reiz gesetzt. Die Reizwirkung entsteht durch die Saugwirkung des Schröpfglases auf die Haut. Auch hier zeigt sich nach der Anwendung eine Hautreaktion vergleichbar mit einem blauen Flecken. Schröpfen kann auch als Massage eingesetzt werden. Hierbei werden die Schröpfgläser nicht punktuell eingesetzt, sondern über den eingeölten Rücken bewegt. Je nachdem, welche Art von Massage-Öl dafür verwendet wird, kann die Wirkung anregend oder entspannend sein. Bei einer Schröpfkopfmassage reagiert die Haut in der Regel weit weniger stark als beim punktuellen Schröpfen und ist einfach nur besser durchblutet.

Heilpraktiker setzt Schröpfköpfe auf Patientenrücken

Bei welchen Beschwerden und Schmerzen das Ausleitungsverfahren häufig eingesetzt wird

Gua Sha wird besonders bei akuten Verspannungen im Nacken oder akuten Infekten angewendet. Im Gegensatz dazu wird das Schröpfen meist bei chronischen Verspannungen oder organischen Symptomen angewendet. Die Schröpfkopfmassage kann außerdem zur Entspannung und zur Entlastung bei akuten Verspannungen und Stress beitragen.

Entsprechend können die beiden Heilmethoden bei folgenden Symptomen und Beschwerden genutzt werden:

Naturheilpraxis für Schmerztherapie in Witten

In meiner wittener Naturheilpraxis steht die ganzheitliche Schmerztherapie im Mittelpunkt. Jede Behandlung wird individuell auf die spezifischen Beschwerden abgestimmt. Ziel ist es, nicht nur akute Symptome zu lindern, sondern langfristig die Beweglichkeit zu fördern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Als Heilpraktiker in Witten arbeite ich unabhängig von den gesetzlichen Krankenkassen; daher werden meine Leistungen in der Regel privat abgerechnet.